Die Geschichte des Hotels - vom 6. v. Chr. bis heute

Vom 6. v. Chr. bis heute

Während der römischen Epoche lag an dem Ort, wo sich das Hotel heute befindet, eine Badezone. Davon zeugen noch Wasserräder unter der Erde, die kaltes Süßwasser durch Kanäle in große Steinzisterne pumpten. Noch heute kann man sehen, wo das Wasser gesammelt wurde. Eine große Zisterne befindet sich beispielsweise unter der Kirche von San Sergio.

 

Die Architektur des Palazzo, in dem heute das Hotel untergebracht ist, wurde etwa ab 1400 im Stil der Renaissancefürsten der Familie Montefeltro und deren berühmten Sohn Federico realisiert.

 

Im Palazzo wurde auch ein Stück Kirchengeschichte der Stadt Urbino geschrieben. Es ist dokumentiert, dass in der Übergangszeit vom Ende der Montefeltro-Linie und der Dynastie der Della Rovere nach dem Willen des Erzbischofs G. Ragazzoni hier 1574 eine wichtiges Seminar stattfinden sollte, das aber erst am 21. November 1592 einberufen wurde, da Bauarbeiten aus wirtschaftlichen Gründen erst bis dahin abgeschlossen werden konnten.

 

Ein weiteres einschneidendes Ereignis in der Geschichte des Palazzos war das Erdbeben im Jahre 1789, das einen beträchtlichen Schaden verursachte.

Nach den Restaurierungsarbeiten, die der sehr renommierte Architekt Guiseppe Valadier leitete, wurde der Palast im Jahre 1794 wieder eröffnet. Danach stand der Palazzo den erzbischöflichen Veranstaltungen bis zum Jahre 1874 wieder  offen, bis der Erzbischof Angeloni das Seminar jedoch in das alte Kloster San Domenico verlegte.

 

Von da an bis zum Jahr 1900 fehlen Informationen über die Verwendung des Palastes. Wir wissen, dass damals der Palazzo an die Familie Moni vergeben wurde, die dort eine Schnürschuhfabrik gründete.

 

Die Fabrikation wurde ausgelagert und der Palazzo an die kommunistische Partei verkauft, die hier ihren Sitz in Urbino gründete.

Die innere Struktur des Gebäudes von damals ist bekannt: Der Palazzo verfügte zwei Ebenen. Dort, wo sich heute das Salotto, der Frühstückssalon, befindet, war der Stall, und da, wo heute die Rezeption steht, war eine Tür und eine Treppe, die zu den höheren Stockwerken führte.

Im ersten Stock befanden sich Büros, in den Räumlichkeiten des zweiten Stocks fanden politische Parteiversammlungen satt.

Nur im edlen Salon „Antonio Gramsci“ des zweiten Stockwerks ist es heute noch möglich, die orginale, gewölbte Decke aus dem 16. Jahrhundert  zu sehen, die dem Salon noch immer seine Eleganz verleiht.

 

 

1984 wurde der Palazzo von der Familie Pecci erworben, die ihn komplett sanierte. 

 

Der Palazzo – ein modernes Hotel heute

 

Die Renovierungsarbeiten im Jahre 1984 wurden von renommierten Architekten und Ingenieuren durchgeführt. Das Hotel Raffaello wurde seit 1984 immer wieder in wichtigen Zeitschriften für Architektur und Ingenieurwesen beschrieben, da es eine Pionierleistung in der Harmonie zwischen Alt und Neu darstellt.

 

Die Innenwände wurden bei der Renovierung mit weißem „Calacatta Carrara“ und Alpengrünem Marmor ausgekleidet. Für die Renovierungsarbeiten wurden auch besondere antiallergische Materialien verwendet

 

Das Hotel verfügt über 3 Stockwerke mit 14 Zimmern, jeweils mit einem Badezimmer, und dazu 3 Zimmer mit 2 Badezimmern, eine Halle, ein Frühstückszimmer, einen Salon, eine  Küche, ein Raum für den Heizungskessel und ein Raum mit Boiler für das Wasserheizungssystem auf dem Dachboden.

 

Alle Zimmer verfügen über Badezimmer, Telefon, Radio, Klimaanlage, Minibar, kostenlosen WLan-Verbindung. Hervorzuheben ist die einmalige Sicht zum Palazzo Ducale, auf die Dächer von Urbinos Altstadt und zu den Hügeln der Marken.

Das Hotel Raffaello bietet demnach allen Komfort für den verwöhnten Gast; das Frühstücksbuffet ist reichhaltig. 

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